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Details VASARI 500

Vasari 500.

Italienische Meisterzeichnungen von Leonardo, Raffael & Co


Eine Ausstellung im Graphischen Kabinett aus der Reihe »Der Un/Gewisse Blick«
19. August – 20. November 2011

Information

Info Vasari 500


Der un / gewisse Blick


Welche Rolle spielt eine Graphische Sammlung in Zeiten der digitalen Bilderflut? Welche Zukunft hat sie, sofern ihr Sammlungsauftrag selbst nicht in die Moderne reicht? Wie wichtig ist die Kennerschaft, das Unterscheiden von Original und Fälschung oder die Bestimmung längst vergangener graphischer Techniken überhaupt noch? Und was haben uns traditionelle Themenbereiche wie die griechische und römische Mythologie oder die christliche Heilsgeschichte heute noch zu sagen?

Antworten auf diese und weitere Kernfragen der musealen Praxis beantwortet die Graphische Sammlung im Wallraf bis Anfang 2012 in einer Reihe von Kabinett-Ausstellungen unter dem Titel „Der un / gewisse Blick“.
Jede einzelne Schau wird von einer eigenen Broschüre begleitet.

 

Vasari 500.
Italienische Meisterzeichnungen von Leonardo, Raffael & Co

19. August bis 20. November 2011

Mit einer einmaligen Auswahl von rund vierzig Werken bedeutender Künstler wie Leonardo, Raffael, Pontormo, Andrea del Sarto oder Baccio Bandinelli erinnert das Wallraf an den Begründer der modernen Kunstgeschichtsschreibung Giorgio Vasari (1511-1574).

Der Maler, Architekt und Historiker wurde vor 500 Jahren in Arezzo, nahe Florenz, geboren und gilt als der Erfinder von Begrifflichkeiten wie Gotik, Manierismus und Renaissance. Seine chronologische Sammlung von Künstlerbiographien, die 1550 erstmals erschienenen „Viten“, begründete den Ruhm von Künstlern wie Leonardo, Raffael, Tizian oder Michelangelo.

„Vasari 500 - Italienische Meisterzeichnungen von Leonardo, Raffael & Co“ ist eine Verbeugung gegenüber dem ersten Kunsthistoriker und gleichzeitig eine Hommage an die italienische Zeichenkunst. Denn für Vasari war die Zeichnung der Ursprung aller Bildenden Künste.

  Anfahrt und Öffnungszeiten

 

Programm

Vasari-Programm


Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

Sonntags um 15 Uhr
28. August  |  25. September |  23. Oktober

Donnerstags um 19 Uhr
1. September |  6. Oktober  |  3. November
(KölnTage im Wallraf)

22. Oktober um 16 Uhr
Im Rahmen der "Italienischen Kulturwoche" des Italienischen Kulturinstituts (17. bis 21. Oktober) führt Diane Ciesielski in italienischer Sprache durch die Ausstellung.

 

Seniorentreff

Donnerstags um 15 Uhr
25. August

 

Individuelle Führungen

Der Museumsdienst der Stadt Köln bietet individuelle Führungen nach Ihren Vorlieben und zu Ihrem Wunschtermin nach Vereinbarung an.
  Hier können Sie eine individuelle Führung buchen

Bitte melden Sie auch privat geführte Gruppen ab 20 Personen mit einer kurzen E-Mail an wallraf[at]museenkoeln.de an.

 

KunstBewusst
Vortrag zur Ausstellung

 
Donnerstag, 15. September um 19 Uhr
"Vater Zeichnung & zeichnende Väter. Vor-, Neben- und Gegengeschichten zu Vasari"
Prof. Dr. Ulrich Pfisterer, Ludwig-Maximilians-Universität München.

Donnerstag, 27. Oktober um 19.00 Uhr
"Giorgio Vasari: Die schönsten Geschichten der Renaissance"
Klaus Wagenbach, Kunsthistoriker, Italienkenner und -liebhaber sowie Gründer des gleichnamigen Verlags in Berlin.

Die Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig e.V. veranstalten den Vorträg gemeinsam mit der Fritz Thyssen Stiftung im Stiftersaal des Wallraf (I. Obergeschoss).

 

 

 

Publikationen

Publikationen


»Der Un/Gewisse Blick«

Publikationen

Jede der sechs Ausstellungen in der Reihe "Der un/gewisse Blick" wird von einer eigenen Broschüre begleitet, die von den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig e V. finanziert wird.

Die Hefte können zum Preis von 6 Euro (Vasari: 10 Euro) im Museumsshop erworben werden.

 

Cedon Museumsshop im Wallraf
Tel.: +49 (0) 221 277-98957
  wallraf(at)cedon.de
  www.cedon.de

Bilder

Bilder Vasari 500

Baccio Bandinelli, Studie eines Knaben mit Trinkgefäß [Detail], um 1530/40, Rötel auf Vergè, Wallraf-Richartz-Museum, Graphische SammlungFrancesco Salviati, Allegorie der Weisheit (nach Michelangelo) [Detail], um 1530, Rötel auf Vergè, Wallraf-Richartz-Museum, Graphische SammlungAllessandro Casolani, Männlicher Akt [Detail], Schwarze Kreide auf Vergè, Wallraf-Richartz-Museum, Graphische SammlungDomenico Campagnola, Der Heilige Hieronymus [Detail], Bister und Feder auf Vergè, Wallraf-Richartz-Museum, Graphische SammlungGiorgio Vasari, Priester vor einem Altar, Feder auf Vergè, Wallraf-Richartz-Museum, Graphische SammlungRaffael, Merkur und zwei Amoretten [Detail], Feder auf Papier, Wallraf-Richartz-Museum, Graphische SammlungLeonardo, Figurenstudie zur Anbetung der Könige [Detail], Feder auf Papier, Wallraf-Richartz-Museum, Graphische Sammlung

Vorschau

Der un/gewisse Blick - Vorschau 5


Wilhelm Leibl und die Farbe Schwarz

(25. November – 12. Februar 2012)

Am Ende der Ausstellungsreihe „Der un / gewisse Blick“ erinnert die Graphische Sammlung an den Ankauf einer umfangreichen Kollektion von hochkarätigen Zeichnungen von Wilhelm Leibl. Im Jahre 1911 erwarb das Wallraf-Richartz-Museum ein Konvolut von Werken aus dem ehemaligen Besitz des Kommerzienrats Ernst Seeger. Die zumeist in schwarzer Kreide und Kohle ausgeführten Arbeiten gehören noch heute zu den beeindruckendsten Zeugnissen der Zeichenkunst des späten 19. Jahrhunderts.

Wilhelm Leibl: Bauernstube mit altem Bauern und zwei Mädchen

 

Graphisches Kabinett

Grafisches Kabinett


Ausstellungen im Graphischen Kabinett


Wie alle Kunst auf Papier müssen auch die Bestände der Graphischen Sammlung im Wallraf aus konservatorischen Gründen als "verborgene Schätze" im Kästen und Schränken verwahrt werden.

Um Ihnen diese Schätze aber häufiger zeigen zu können, hat das Wallraf ein eigenes Graphisches Kabinett mit regelmäßig wechselnden Sonderausstellungen eröffnet. Es liegt inmitten der Barockabteilung im zweiten Stock des Hauses.

Die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museum


Die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud umfasst die ganze Vielfalt der Künste auf Papier und Pergament.
Anhand der Fülle von Werken bedeutender Künstler aus den großen Jahrhunderten der Kunstgeschichte, aus der ganzen Variationsbreite an Zeichentechniken und -mitteln, zeigt sich  deutlich, wie sehr das Medium der Zeichnung die ganze Spannkraft und Imagination menschlicher Kreativität offenbart.

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